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Richtig Dehnen: Wie dehne ich mich richtig für Leistung und Gesundheit?

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Richtig Dehnen: Wie geht es richtig?

Dehnen vor dem Sport? Oder danach? Oder lieber gar nicht?

Dehnübungen sind jedem Menschen geläufig, der schon einmal Sport gemacht hat. Mit Dehnübungen kann man Nackenverspannungen lösen, Rückenschmerzen lindern und schnellere Sprintleistungen erzielen. Doch nicht jeder weiß, wie er sie richtig in sein Training einbauen sollte. Dazu beschreiben wir in diesem kurzen Beitrag, welche Wirkungen das Dehnen auf den Körper hat und für wen sich Dehnen eignet.

Die Grundformen des Dehnens – Dynamisches und Statisches Dehnen

Es gibt viele Spezialmethoden und Fachbegriffe, doch alle Formen des Dehnens lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Dynamisches und statisches Dehnen.

Während man beim statischen Dehnen eine Position für mehrere Sekunden oder sogar Minuten hält, hält man beim dynamischen Dehnen die Position nur für wenige Sekunden und bewegt sich im Prinzip ständig ein bisschen. Diese beiden Formen haben ganz unterschiedliche Wirkungen auf den Körper, weshalb sie sich für unterschiedliche Ziele eignen.

Die Wirkungen des Dehnens

Häufig glaubt man, das Dehnen die Muskeln länger und den Körper beweglicher macht. Die höhere Beweglichkeit kommt aber nicht von längeren Muskeln. Die Muskeln bleiben immer gleich lang. Das Dehnen senkt nur die Spannung, die die Muskeln haben. Verspannte Muskeln fühlen sich „kürzer“ ein. Verspannte Muskeln fühlen sich kürzer an, weil sie Schmerzsignale senden, wenn man sie in die Länge zieht.

Die effektivste Dehnmethode

Sowohl statisches als auch dynamisches Dehnen senken die Muskelspannung und sorgen damit für eine höhere Beweglichkeit. Doch ob sich statisches oder dynamisches Dehnen für eine Person besser eignet, hängt von seinem Ziel ab. Statisches Dehnen senkt den Muskeltonus wesentlich mehr, als dynamisches Dehnen. Eine zu niedrige Muskelspannung kann auch hinderlich sein. Während ein Turner unbedingt höchste Beweglichkeit für einen Spagat benötigt, stellt für den Fußballer eines zu niedrigeren Muskeltonus‘ eine Verletzungsgefahr dar. Die effektivste Dehnmethode muss deshalb individuell festgelegt werden.

Dynamisches Dehnen im Aufwärmprogramm bei Agosport

Beim Athletiktraining und Personal Training nutzen wir dynamisches Dehnübungen im Aufwärmprogramm, um die Muskeln geschmeidig zu machen und Verspannung zu lösen. Das lindert Schmerzen und bereitet den Körper auf Höchstleistungen vor. Dazu eignet sich dynamisches Dehnen am besten, weil es die Muskelspannung nicht zu zwei herabsenkt. Außerdem macht es mehr Spaß in Bewegung zu bleiben, als dauerhaft in einer schmerzhaften Position zu verharren.

Weitere Dehnübungen bauen wir in separaten Programmen ein, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Manche Personen benötigen mehr Dehnübungen für die Oberschenkelrückseite, während andere Personen mehr ihre Nackenverspannungen lösen müssen.

Unser Tipp: Kurze Dehnübungen im Aufwärmen, ausgedehntes Dehnen im Anschluss