Martin in der Diamantenschleiferei – Woche 2: Ziele

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Martin in der Diamantenschleiferei – Woche 2: Ziele

Das Schleifen geht weiter: Woche 2

In der Diamentenschleiferei sind die ersten Trainingseinheiten absolviert. Martin (40) hatte letzte Woche 5 Trainingseinheiten bei Personaltrainer Arne Greskowiak. Ob morgens um 6:00 oder abends um 19:30 – Martin zieht durch.

Gerade zu Beginn der Trainingsaufnahme entsteht häufig das gleiche Phänomen: das Trainingsziel ist gesetzt und der Trainierende ist hochmotiviert. Neue Trainingskleidung, Anmeldung im Fitnessstudio, neuer Trainingsplan, die Erwartungen könnten größer nicht sein. Der Trainierende geht motiviert zum Sport und stellt nach den ersten Trainingseinheiten fest, dass er viel Zeit investiert, keinen Trainingserfolg hat und auch noch Schmerzen dazu bekommt. Aber wie kommt das?

Das richtige Trainingsziel

Training ist keine Raumschiffwissenschaft. Training verläuft nach einigen einfachen, aber wichtigen Trainingsprinzipien. Die Trainingserfolge stellen sich nicht von heute auf morgen ein. Sie können nicht erwarten, dass Sie nach einer Woche Training eine (sichtbare) Veränderung spüren oder sehen. Es braucht seine Zeit. Wenn Sie also gestartet haben, um in „10 Tagen zur Traumfigur“ oder „7 Minuten täglich zum Sixpack“ zu kommen – Sorry, das wird nichts. Training ist ein Unterbegriff von „Arbeit“. Sie müssen regelmäßig und konstant ein Training absolvieren, das einen gewissen Reiz auf ihren Körper hat, damit dieser adaptieren kann. Dieses Training sollte den richtigen Umfang, die richtige Intensität und die passenden Übungen beinhalten. Wenn also Ihr Trainingsziel von Beginn an falsch gewählt wurde, demoralisieren Sie sich selbst nach den ersten Trainingseinheiten. Ein Trainingsziel sollte daher immer nach der S.M.A.R.T. Formel formuliert werden:

S = Spezifisch
M = Messbar
A = Attraktiv
R = Realistisch
T = Terminiert

Die Smart Regeln

Wenn Sie abnehmen wollen, dann ist „Abnehmen“ ein schlechtes Ziel. Trinken Sie einen Tag wenig, verzichten Sie auf das Abendessen und stellen Sie sich am nächsten Morgen auf die Waage und Sie werden abgenommen haben. Aber sicherlich kein Fett, sondern nur Wasser. Möglicherweise haben Sie auch noch Kopfschmerzen als Begleiterscheinung dazu bekommen.

Deshalb definieren Sie das Abnehmen spezifisch: wie viel Gewicht wollen Sie abnehmen?

Machen Sie das Ziel zudem messbar. Bei einem Körpergewichtsziel ist es einfach, nämlich durch das wiegen auf der Waage. Wenn Sie ihr allgemeines Wohlbefinden steigern wollen fragen sie sich: „Wie wohl fühle ich mich auf einer Skala von 1 – 10 heute“. Nehmen Sie sich vor dieses Wohlbefinden um 2 Punkte auf der Skala zu steigern.

Machen Sie Ihr Ziel im dritten Schritt attraktiv. Sie müssen es wirklich wollen in den alten Bikini zu passen oder wieder ihr Traumgewicht zu haben.

Definieren Sie außerdem ein Ziel, dass Sie realistisch erreichen können. Wenn Sie in einem Monat 10 kg abnehmen wollen wird dies nicht funktionieren.

Zum Schluss: Terminieren Sie Ihr Ziel, legen sie ein Datum fest bis wann sie das Ziel erreicht haben wollen. An einem Beispiel könnte die Zielformulierung wie folgt lauten: „Ich möchte bis zum 31.12.2018 insgesamt 5 kg Körperfett verlieren“.

Martins Ziele

Für Martin haben wir kein Gewichtsziel definiert. Wir wollen das Maximum an Muskulatur aufbauen und dabei so viel wie möglich Körperfett reduzieren. Martin sagt: Nach 8 Wochen möchte ich mit Stolz ein Foto in Badehose von mir machen können und mich dabei als „10“ fühlen. Da Martin im nächsten Jahr heiratet, könnte das vielleicht ein Grund für dieses Ziel sein 😉